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Bonn

Bonn: ORIENTIERUNGS-RÄUME - die Auftaktausstellung: Wo Aufmerksamkeit auf schöpferisches Potenzial trifft!

picMit der Absicht, künstlerisches Potenzial durch Aufmerksamkeit zu fördern, arbeitet das Kuratorium des Ausstellungsprojekts „Art Worlds in Sacred Spaces“ an seiner Auftaktausstellung, die unter dem Titel „Orientierungs-Räume“ am 15. November 2009 um 15 Uhr mit einem anspruchsvollen Überraschungs-Programm (Erlebnis-Führungen, Art-Media-Event) eröffnet wird. Sie soll Ereignis Kunst in den historischen Räumen von Remigius-Kloster erlebbar machen.

Parallel begründen Begleitevents die „Offene Akademie für Kunst und Kommunikation“. Die Förderung wird neben der großartigen Verortung vor allem durch kuratorische und mediendidaktische Betreuung eines kompetenten Teams verwirklicht. Die Einrichtung soll Angehörigen der Hochschulen die Möglichkeit geben, ihr kreatives Know-how mit den Interessierten in vielseitigen Workshops zu vermehren und Kompetenzen auszutauschen.

Bei den Ausstellungskonzepten werden Kunstschaffende in ihrer schöpferischen Potenzialität, und nicht die einzelnen Kunstwerke als Produkte fokussiert. Gefördert werden die vom Kuratorengremium ausgewählten KünstlerInnen durch die Etablierung nachhaltiger Aufmerksamkeitsräume im öffentlichen Leben. Zu beachten ist, dass sich der „Kunstraum Remigius“ weder als eine Galerie, die sich allein den Werten des Kunstmarktes verpflichtet, noch als ein Museum versteht, das bereits etablierte Kunstwerke betreut. Vielmehr soll er ein Bedeutungsraum sein, der das lebendige Kunstschaffen erlebbar macht. Der wesentliche Punkt ist der Bezug zu den räumlichen Facetten, ein anderer – Erlebbarkeit. Dementsprechend werden medienübergreifende Werke mit hoher konzeptioneller Kraft, darunter Licht- und Rauminstallationen, die in der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Räumen entstanden sind, bevorzugt.

Infos zu Programm und Begleitevents im Kalender unter: http://www.kunstbonn.de/

Wo Aufmerksamkeit auf schöpferisches Potenzial trifft
Der Mensch begreift seine Lebenswelt, indem er Räume schafft. Als Künstler erschließt man Räume. Ob geistig oder ästhetisch motiviert, der Erkenntnis verpflichtet oder von der Leidenschaft angetrieben, erlangen die künstlerischen Welten erst durch „Verortung“ jene Bedeutung, die unsere Aufmerksamkeit verdient. Ob Höhlen, Tempel oder Museen, ob virtuelle Realitäten oder jene symbolischen Bedeutungsnetze, die etwa Josef Beuys als ein Medium für „soziale Plastiken“ verstand, bestimmen Räume seit jeher das Erleben der Kunst. Mit der Absicht, künstlerisches Potenzial durch Aufmerksamkeit zu fördern, arbeitet das Kuratorium des Ausstellungsprojekts „Art Worlds in Sacred Spaces“ an seiner Auftaktausstellung, die unter dem Titel „Orientierungs-Räume“ am 15. November 2009 um 15 Uhr eröffnet wird. Sie soll Ereignis Kunst in den historischen Räumen von Remigius-Kloster erlebbar machen.

„Wenn Aufmerksamkeit zur Leitwährung einer Gesellschaft, und Orientierungsmangel zu ihrer Plage wird, so der konzeptionelle Urheber des Projekts Dr. Leon Tsvasman, avanciert schöpferisches Potenzial zu einer mächtigen Ressource, die nicht missachtet werden darf. Denn wer sich gestaltend orientiert, macht unsere Lebenswelt nachhaltig lebenswert.“ Stefan Zajonz, der die Öffentlichkeitsarbeit betreut, weckt Neugierde, indem er über die Kunstausstellungen in großartigen Räumen schwärmt und als Kuratoriumsmitglied ums Mitwirken wirbt: “Wir haben eine einmalige Chance, mit das kulturelle Leben in Bonn Mitte zu gestalten, auf der einzigartigen Konzeptbasis. Solch ein Projekt erfordert viele Hände, damit das Ereignis Kunst gelingen kann. Ich möchte Euch keine Illusion aufstellen, aber zum Mitmachen ermutigen, z.B. durch Aufsichtshilfe oder indem Sie Infos verteilen. Das Projekt ist einzigartig: Kunst will beachtet werden, und das gibt uns Mut, ein Licht-Punkt auf der Kulturkarte Bonns werden zu wollen.“

Parallel begründen Begleitevents die „Offene Akademie für Kunst und Kommunikation“. Die Förderung wird neben der großartigen Verortung vor allem durch kuratorische und mediendidaktische Betreuung eines kompetenten Teams verwirklicht. Die Einrichtung soll Angehörigen der Hochschulen die Möglichkeit geben, ihr kreatives Know-how mit den Interessierten in vielseitigen Workshops zu vermehren und Kompetenzen auszutauschen.

Künstlerische Welten in sakralen Räumen
Bei dem ersten Einblick in die einst klösterlichen Räumlichkeiten erscheint es, als fülle der historische Atem das Innere eines spirituellen Ortes mit Kraft, die jede Bedeutung verstärken könnte, die diesen Räumen anvertraut wird. Als Dr. Leon Tsvasman vor knapp zwei Jahren über die Chance erfuhr, diesen facettenreichen Ort zu einem Kunstraum zu profilieren, verdichtete sich das aktuelle Motto des Kunstprojekts: „Art Worlds in Sacred Spaces“. Seitdem beflügeln das mittlerweile bruchfeste Konzept neben der visionären Energie auch Grundsätze, die aus der Fülle von Diskussionen, Bedingungen und Ereignissen schöpfen.

Das Projekt wurde erst durch die Initiative von Pater Christophe Jakob möglich, unterstützt vom gesamten KHG-Team. Aus ihrem Wirken heraus wurde ein professionelles Kuratorium unter der Leitung von Dr. Tsvasman berufen, in dem sich Stefan Zajonz, ein erfahrener Kunstpublizist und Netzwerker, neben Künstlerkontakten auch der Koordination öffentlicher Schnittstellen widmet und Vera Christ, eine erfahrene Kunstagentin, als versierte Allrounderin fungiert. Bei den Ausstellungskonzepten werden Kunstschaffende in ihrer schöpferischen Potenzialität, und nicht die einzelnen Kunstwerke als Produkte fokussiert.

Gefördert werden die vom Kuratorengremium ausgewählten KünstlerInnen durch die Etablierung nachhaltiger Aufmerksamkeitsräume im öffentlichen Leben. Zu beachten ist, dass sich der „Kunstraum Remigius“ weder als eine Galerie, die sich allein den Werten des Kunstmarktes verpflichtet, noch als ein Museum versteht, das bereits etablierte Kunstwerke betreut. Vielmehr soll er ein Bedeutungsraum sein, so der Konzepturheber, der das lebendige Kunstschaffen erlebbar macht.

Der wesentliche Punkt ist der Bezug zu den räumlichen Facetten, ein anderer – Erlebbarkeit. Dementsprechend werden medienübergreifende Werke mit hoher konzeptioneller Kraft, darunter Licht- und Rauminstallationen, die in der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Räumen entstanden sind, bevorzugt. Das Kuratorengremium verpflichtet sich gleichermaßen der künstlerischen Exzellenz wie der sozialen Dimension, welche darin besteht (a) begabte Kunstschaffenden zu fördern und (b) dem im weitesten Sinne humanistischen Kunstverständnis neue Bedeutungen zu verschaffen. Als die wesentlichen Qualitätskriterien gelten somit Konsistenz, Kontingenz, Potenzialität und Nachhaltigkeit des künstlerischen Selbstverständnisses. „Bei dem Prinzip Exzellenz geht es um Klarheit, Schlichtheit, Einheit - jene Essenz also, die ein Mensch in einem geistigen Raum sucht“, verdeutlicht Stefan Zajonz die Intention.

Ein Ausstellungsprojekt für erlebbare Ereigniskunst in sakralen Räumen
Termin: 15.11.2009 - 15.01.2010 in St. Remigius
Vernissage am 15.11.2009 um 15 Uhr
Veranstaltungsort: KHG, Brüdergasse 8 (nähe Marktplatz), 53111 Bonn, Tel. 0228-9144515, www.khg-bonn.de (Veranstalter) http://www.kunstbonn.de/ (Projektblog)
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung sowie täglich 11 – 13 h und 14 – 18 h
KünstlerInnen: Althoff, Barbara; Balthasar, Jörg; Bohde, Dorothea; Dierker, Maria; Dornbusch, Karin; Eckermann, Borghild; Glod, Martine; Gloger, Margrit; Hürth, Rudolf; Kamlage, Doris; Kluge v. Zitzewitz, Kim; Konrad, Angelina; Kretzschmar, Rose; Krohne, Angelika; Langer, Martin; Leib, Almuth; Leone, Paolo; Marchesi, Luigi; Mayen, Eric; Melcher, Men Duri; Morrone, Orlando; Nelles, Christa; Arie, Pavlo; Ramershoven, Helene; Rheinproduktion; Schäfer, Claudia; Schneider, Ludger F. J.; Szymczak, Joachim; Zeuch, Ina.
Sparten: Raum-/Licht/Klang-/Media-Installation mit Malerei, Skulptur, Photographie/Kollage etc.
Kuratorium: Dr. Leon Tsvasman (Konzept/Leitung), Stefan Zajonz (PR/Künstler), Vera Christ (Organisation), Sr. Paulina Pasternak, P. Gabriel Roussineau (Gremium), Katharina Piriwe (Grafik).
 

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