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Newsbeiträge

Rheinbach

Rheinbach: Theaterwandel präsentiert FAUSTSPUREN - Ein Mehrspartenprojekt mit Tanz, Live-Musik, Schauspiel und Akrobatik.

picNach über 70 Vorstellungen von Goethes „Faust I – verbinde dich“ – im Jahre 2007 kommt nun das Nachfolgeprojekt „FAUSTSPUREN“ zuerst nach Bonn und Rheinbach sowie später in Köln und auch im Ausland zur Aufführung.
Ausgeführt von Nachwuchskünstlern der Musikhochschule Köln, der Folkwang Schule Essen, Künstlern der Oper Bonn, sowie der Alanus Hochschule für Kunst & Gesellschaft. Der Konzeption liegen Motive aus Goethes „Faust II“ zugrunde und diese werden mit musikalischen/tänzerischen Mitteln dargestellt, so dass im Ergebnis ein Crossover von Kunstformen resultiert. Musikalisch enthält die Bühnenproduktion klassische- und Jazzelemente, sowie Arrangements aus den Werken von Rachmaninoff, Debussy, Stravinsky und Nino Rota. Themenkontext: Junge Künstler für ein junges Publikum. Vorbereitend und begleitend zum Bühnenprojekt werden Thementage für Schüler entwickelt. Themenkontext: „Faust als gescheiterter Unternehmer.“ Die Bühnendialoge erfolgen in Originalzitaten, teils werden sie in heutige Sprache umgesetzt.

Junge Künstler für ein junges Publikum bedeutet:

Den Heranwachsenden die Möglichkeit zu geben, unterschiedliche Kunstformen kennen zu lernen und sich sowohl inhaltlich, wie auch aktiv mit zeitlosen Stoffen auseinanderzusetzen, welche einen aktuellen Zeitbezug haben, Ergebnisse dieser Arbeit führen eine Nachhaltigkeit mit sich, auch für spätere Berufsentscheidungen. Mit Marcus Pickering aus London (Faust), Thomas Daviaud aus Avignon, (Mephisto) und Lotte Rudhard als Helena, die bereits mit Pina Bausch gearbeitet hat, konnten hervorragende Künstler gefunden werden.

Zum Stück:

Im zweiten Teil des Dramas „Faust“ schleppt Faust das verursachte Chaos mit Margarete als Ballast mit sich herum. Stets ist er auf der Suche nach dem „Absoluten“ und sucht seine Bestimmung als Spekulant, als Magier, als Genetiker, als Kriegsherr, später als Industrieller und trotzdem bleibt der Durst ungestillt. Mephisto setzt alles daran, bei Faust eine Übersättigung, Genugtuung herbei zu führen, um dessen Inneres zum Stillstand zu bringen. Welche Chancen hat Faust, seine Abhängigkeit wieder loszuwerden? Goethes „Faust“ hat sich zum am häufigsten jemals gespielten Stück auf deutschsprachigen Bühnen entwickelt.

Gesamtleitung: Raphael T. Musiol
Musikalische Leitung: Desar Sulejmani
Choreographie: Bärbel Stenzenberger
Dramaturgie: Alexander Seeger, Daniel Becker
Arrangements: Mariano Galussio, MHS Köln
Musikensemble der Musikhochschule Köln
Bühne: Amelie Sator
Prosatexte: Thomas Daviaud und Enno Schmidt
Aufführungsdauer: ca. 130 Minuten, eine Pause.

Gastspiel im Rahmen des Festivals der Bonner Schulkultur: „spotlights“
Aufführung am 16.06.2009 um 20:00 Uhr
Stadttheater Rheinbach
Königsberger Straße 29
53359 Rheinbach
Ticket-Reservierung: 03212 1152157
Karten zu 15 ¤ / 9 ¤ / 7 ¤ (Gruppen ab 20 Personen).
Karten im Vorverkauf bei der Buchhandlung Kayser Hauptstraße 28, 53359 Rheinbach
Bestellkontakt: karten@theaterwandel.de
Restkarten an der Abendkasse

Aufführung am 18.06.2009 um 20:00 Uhr
Großer Saal des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums (EMA)
Endenicher Allee 1, 53115 Bonn, Eingang Wegelerstraße
Ticketreservierung über die Theatergemeinde Bonn:0228 91 50 30
Karten zu 15 ¤ / 9 ¤ / 7 ¤ (Gruppen ab 20 Personen)
Karten im Vorverkauf bei der Theater-gemeinde Bonn, Bonner Talweg 10, 53113 Bonn
Restkarten an der Abendkasse

Die Junge Theatergemeinde BONN bietet in Verbindung mit dem Bühnenprojekt Faustspuren und in Kooperation mit dem ensemble theaterwandel Thementage für SchülerInnen an.

Das Programm enthält:

1. Kurzvortrag
Enno Schmidt, Regisseur und Autor des 2008 erschienenen Filmes „Grundeinkommen“ spricht über das Thema „Vom Gold zum Geld.“ Was Menschen leisten, machen wir zu Scheinen“! Ein Vortrag und Seminar über das Geld, - der Zwang zum Wachstum - seine Abhängigkeiten, Möglichkeiten und Alternativen. Im Film „Grundeinkommen“ wird die Idee sehr systematisch und anschaulich von Grund auf erklärt und verständlich gemacht. Im Film wird philosophisch, historisch als auch praktisch beleuchtet, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen funktionieren könnte. Der Film fordert aktives Mitdenken, gibt Anstoß zu Gespräch und Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern, Gewohnheiten, Wünschen und Ideen, die wir in uns tragen. Ein Mutmacher, der zeigt, dass Umdenken möglich ist. Ein Kulturimpuls. Er lässt die Verhältnisse - und die Aufgabe des Geldes - unter einem neuen Licht sehen. Ein brandaktuelles Thema.

2. Eine offene Probe
mit anschließender Diskussion (wie kommen die verschiedenen Kunstbereiche zusammen? Wie lässt sich ein so komplexes, vielschichtiges und teils verworrenes Theaterstück mit aktuellem Zeitbezug realisieren?)

3. Workshop mit Ensemblemitgliedern und Schauspielern.
Optional für alle, die kreativ werden möchten.
 
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